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Als "Schnitt“ bezeichnet man die zeitliche Darstellung der Bearbeitung eines Werkzeuges. Bei CNC-Maschinen (mit automatischem Werkzeugwechsler) wird bspw. jedem einzelnen zu überwachenden Werkzeug meist jeweils ein Schnitt zugewiesen. Anfangs- und Endzeitpunkte der Schnitte bestimmt der Anwender dabei selber, über die Programmierung entsprechender M-Funktionen im NC-Programm (s. Kap. Steuersignale und Ansteuerung der Werkzeugmaschine, sowie das Dokument "Technisches Manual - Tool Monitor SEM-Modul-e2").
Mit jedem Einlesen einer (Start-) M-Funktion wird der "Schnittzähler" im Tool Monitor SEM-Modul-e2 um eins hochgesetzt. Somit wird - über die komplette Fertigung eines Werkstückes - eine chronologische "Schnittfolge" angelegt.
Die Schnitte werden für jede Messstelle separat aufgezeichnet und jeder Schnitt füllt ein eigenes Messkurvenfenster (s. Kap. Einstellungsbereich).
Beispiel einer Schnittfolge:
CNC-Drehmaschine (chronologische Reihenfolge: |
Bearbeitung: |
Tool-Monitor SEM Modul-e (Überwachung gewünscht): |
Nordmann-Schnittfolge (Schnitt-Nr.): |
|---|---|---|---|
1. |
"Bohren" |
ja |
1 |
2. |
"Senken" |
ja |
2 |
3. |
"Reiben" |
nein |
|
4. |
"Gewinde" |
ja |
3 |
Bei Rundtaktautomaten, Mehrspindel-Drehautomaten oder Transferstraßen bestehen die Programme in der Regel nur aus einem Schnitt pro Messstelle.
Tool Monitore für CNC-Drehmaschinen und Bearbeitungszentren benötigen das käuflich zu erwerbende "Modul zum Einlernen mehrerer aufeinander folgender Messkurven (Schnitte)", welches das Einlernen bzw. das Zählen mehrerer aufeinander folgender Schnitte pro Messstelle ermöglicht (s. Kap. License - App).