|
<< Click to Display Table of Contents >> Navigation: Bedienoberflächen - detaillierte Beschreibung > Der Einstellungsbereich > Hauptmenü Bearbeiten > Erweitert > Programm |
[Bearbeiten] > [Erweitert] > [Programm]
Alle Einstellungen des Menüs "Programm" beziehen sich nur auf das aktuelle Programm.

Eingabefeld "Beschreibung":
Hier kann ein eigener Text (Beschreibung) zum aktuellen Programm eingegeben werden. Dieser Text ist nur in diesem Menü zu sehen, er erscheint nicht im Messfenster.
Reiter „Kommentar“:
Dieser Reiter besteht ausschießlich aus einem Eingabefeld, in welchem ein eigener Text (Kommentar) zum aktuellen Programm eingegeben werden kann. Dieser Text ist nur in diesem Menü zu sehen, er erscheint nicht im Messfenster.
Reiter „PA-Einstellungen“:
In diesem Untermenü können die Grundeinstellungen des übergeordneten Startsignals „Programm Aktiv“ („PA“) eingestellt werden.
Die korrekten Grundeinstellungen des Startsignals „PA“ sind Voraussetzung für eine funktionierende Überwachung. Änderungen sollten daher nur durch geschultes Fachpersonal erfolgen!

Radio-Buttons "Globales PA" und "Multiples PA":
Die Funktion "Multiples PA" ist eine kostenpflichtige Zusatz-Option (s. Kap. License - App).
Der Radio-Button „Multiples PA“ ist nur dann auswählbar (= nicht ausgegraut), wenn der Tool-Monitor SEM-Modul-e2 mit mehr als einem Programm-Aktiv-Signal erworben wurde.
Standardgemäß ist im Tool-Monitor nur ein gemeinsames Programm-Aktiv-Signal vorhanden. In diesem Fall ist der Radio-Button "Globales PA" ausgewählt (und kann nicht ausgeschaltet werden).
Zur Überwachung von asynchron bzw. autark fertigenden Maschinen-Stationen sind mehrere Programm-Aktiv-Signale erforderlich, sodass die autark arbeitende Messstelle ihr eigenes separates PA-Signal erhält. In diesem Fall ist der Radio-Button "Multiples PA" auszuwählen.
Auswahlfeld "Programm aktiv (PA)":
Die Einstellung „Programm aktiv (PA)“ bezieht sich nur auf die Betriebsart „Globales PA“. Bei der Betriebsart „Multiples PA“ hat der Menüpunkt „Programm aktiv (PA)“ keine Funktion und wird ausgegraut dargestellt.
Bei Verwendung der Betriebsart „Globales PA“ muss hier das entsprechende PA-Signal ausgewählt werden. Sofern das PA-Signal bereits in der Systemsteuerung des Tool-Monitors konfiguriert wurde, erscheint es nach dem Drücken der Auswahltaste in der Liste und kann ausgewählt werden.
Checkbox "Auf „Programm aktiv“ warten":
Erklärung:
Bei gesetztem Häkchen (= Standard-Einstellung) beginnt die Messkurve – nach dem Aktivieren des Überwachungsmodus – erst, nachdem das Einschalten des "Programm-aktiv"-Signales registriert wurde (und anschließend ein "Schnitt-aktiv"-Signal eingeschaltet wird).
Bei nicht-gesetztem Häkchen beginnt die Messkurve - nach dem Aktivieren des Überwachungsmodus - sofort, wenn das "Programm-aktiv"-Signal zu diesem Zeitpunkt bereits eingeschaltet ist (und anschließend ein "Schnitt-aktiv"-Signal eingeschaltet wird).
Bei der Überwachung mehrerer, aufeinander folgender Schnitte (z.B. bei CNC-Drehmaschinen), muss das Häkchen „Auf Programm-aktiv warten“ gesetzt sein!
Erklärung: Bei einem Überwachungsprogramm, welches aus mehreren aufeinander folgenden Schnitten besteht (z.B. bei CNC-Drehmaschinen), wird selbiges "Schnitt-aktiv"-Signal mehrmals hintereinander gesetzt. Der interne Schnittzähler zählt jeweils um eins hoch, es entsteht eine feste chronologische Reihenfolge. Das "Programm-aktiv"-Signal zeigt dem Tool-Monitor dabei an, wo der Anfang und das Ende dieser chronologischen Reihenfolge ist.
Wenn sich nun die Maschine bereits mitten in der Fertigung eines Werkstückes befindet und die Überwachung erst später zugeschaltet wird, „weiß“ der Tool Monitor nicht, zu welchem Schnitt das aktuelle "Schnitt-aktiv"-Signal gehört, wenn das Setzen des "Programm-aktiv"-Signals verpasst wurde.
Reiter "Sonstiges":
Auswahlfeld "Reaktionszeit der Grenzen":
Erklärung:
Die „Reaktionszeit der Grenzen“ ist die maximal auftretende Verzögerung, welche zwischen dem Zeitpunkt des Verletzens einer Grenze und dem Schalten des zugehörigen Ausganges liegt. Die Reaktionszeit der Grenzen entspricht praktisch der digitalen Abtastrate („Taktung“) des Tool Monitors SEM-Modul-e2.
Standardgemäß ist die Reaktionszeit der Grenzen auf 10ms eingestellt, was für die meisten Anwendungen ausreicht. Bei bestimmten Anwendungsfällen (z.B. „Kontakterkennungen beim Schleifen“) kann die Reaktionszeit bis auf 1ms verringert werden.
Je kürzer die Reaktionszeit der Grenzen und je höher der Umfang des Programmes (Anzahl Messstellen, Schnitte, Grenzen, etc.) desto höher steigt die Auslastung der internen CPU! Der Betrieb sollte möglichst mit der Standard-Reaktionszeit von 10ms erfolgen.