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Die "Signal Test"-App
Mit der App "Signal Test" lässt sich die Kommunikation zwischen dem Tool Monitor SEM-Modul-e2 und der Werkzeugmaschine überprüfen. D.h., jegliche an den Eingangs- und Ausgangsklemmen anstehenden analogen und digitalen Signale lassen sich anzeigen.
Außerdem lassen sich, zur Kontrolle der Reaktion der Maschine, die Optokoppler- und Relais-Ausgänge des Tool-Monitors manuell setzen.
Sicherheitshalber wird ein manuell gesetzter Ausgang automatisch nach 10 Sekunden wieder rückgesetzt.
Signaltest "IO Card 1":

Bild 9 - Der Signal Test: "io card 1"
Die geöffnete App "Signal Test" (Bild 9) zeigt standardgemäß die IO-Karte ("IO Card 1") an, mit den 4 Anschlussklemmen X1 bis X4, welche sich an der Zentraleinheit des Tool-Monitors SEM Modul-e2 befinden.
Über die oberen Reiter: "IO Card 1", "Profibus", "Profinet", "Signals", "Version" lässt sich auswählen, welche Signal-Art angezeigt werden soll.
[IO Card 1] - Übersicht der Klemmleisten X1 bis X4:
Klemmleiste |
Klemme |
Ein- / Ausgang |
Signal-Zustandsanzeige |
manuell setzbar |
|---|---|---|---|---|
X1 |
2 bis 28 |
Digitale Optokoppler-Ausgänge |
"1" oder "0" |
ja, durch Antippen des Ausganges |
X2 |
2 bis 24 |
Relais-Ausgänge (potentialfrei) |
"1" oder "0" |
ja, durch Antippen der jeweiligen Schaltfläche "COM" |
" |
26 bis 36 |
Digitale Optokoppler-Eingänge |
"1" oder "0" |
nein |
X3 |
2 bis 32 |
" |
"1" oder "0" |
nein |
X4 |
22 bis 36 |
Analoge Sensor-Eingänge |
Spannung (-10V bis +10V) |
nein |
Signaltest "Profibus 1":
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Bild 9.1 - Der Signaltest "Profibus 1"
Der Signaltest "Profibus 1" (Bild 9.1) ist unterteilt in die Menüs "Input (hex)", "Output (hex)" und "Siemens".
[Input (hex)]
In Bild 9.1 sind 3 Reihen "0000", "0010", "0020" mit jeweils 16 "Kästchen" zu sehen, durchnummeriert von "0" bis "F", was der "hexadezimalen" Zählweise entspricht. Die zweistelligen Werte in jedem "Kästchens" zeigen hexadezimal den Zustand des jeweiligen Eingangs-Byte an. Im Beispiel (Bild 9.1) sind die Kästchen mit insgesamt 40 Werten (= 40 hexadezimal dargestellte Bytes) aufgefüllt. Die Anzahl der dargestellten Bytes entspricht der in der "GSD-Datei" hinterlegten "Option", im Beispiel (Bild 9.1) der "Option IO40". Die Anzahl der dargestellten bzw. möglichen Bytes liegt zwischen 4 und 90, abhängig vom Anwendungsfall und den Möglichkeiten der Maschinensteuerung.
Die Darstellung der Ausgangs-Bytes im Untermenü "Output (hex)" ist die gleiche, wie die Darstellung der Eingangs-Bytes in Bild 9.1. Zusätzlich können die Ausgangs-Bytes jedoch manuell gesetzt werden, indem in das gewünschte "Kästchen" ein gewünschter, hexadezimaler Wert geschrieben und mit OK bestätigt wird.
[Siemens]
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Bild 9.2 - Der Signaltest Profibus 1 "Siemens"
Bild 9.2 zeigt das Untermenü "Siemens", welches sich auf den Profibus-Typ Siemens-"Compile-Zyklus" bezieht. Die Eingangs- und Ausgangs-Werte des Siemens-"Compile-Zyklus" werden hier separat - jeweils bezogen auf die Achse 1 bis 8 - dargestellt, inkl. Anzeige des jeweils eingestellten Filtertyps (z.B. "Average")und der Signal-Art (z.B. "Drehmoment").
In der App "Signal Test" erfolgt nur die Anzeige von bspw. "Filtertyp" und "Signalart" (bei Profibus-Typ "Siemens-Compile-Zyklus"). Falls eine Änderung der besagten Werte gewünscht ist, so erfolgt diese in der App "Signal Management".
Signaltest "Signals":
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Bild 9.3 - Der Signaltest "Signals"
Der Signaltest "Signals" (Bild 9.3) zeigt die tabellarische Darstellung aller bislang vorhandenen konfigurierten Eingangs- und Ausgangs-Signale, jeweils als dezimalen und als hexadezimalen Wert an.
Diese Darstellung bietet eine schnelle Übersicht über den Zustand aller konfigurierten analogen und digitalen Signale.
Weiterführende Kapitel:
Steuersignale und Ansteuerung der Werkzeugmaschine