Technische Daten

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Technische Daten

 

Überwachungsstrategien

Überwachung von Wirkleistung, Schallemission, Kraft, Druck, Weg und Abstand mittels analoger Sensorik, sowie Wirkleistung, Strom und Drehmoment über Profibus oder Profinet.

Darstellung der Messgrößen erfolgt grafisch, Einlernen der Zeitachse synchron zur Bearbeitung, meist separater „Schnitt“ pro Werkzeug.

Erfassung von abweichenden Kurvenverläufen, durch Verletzung von geraden -, Hüll- und Mindestgrenzen (als fixe- oder „gleitende Grenzen“).

Applikationsbedingte Aufbereitung der Messkurven durch digitalen Nullabzug, Glättung, Hoch- oder Tiefpassfilterung, Spitzen- oder Mittelwertbildung.

 

Messstellen (Sensoren)

8 (oder optional 16) Anschlussklemmen stehen per Hardware für analoge Sensor-Messwerte

(± 10 V) zur Verfügung. Per Software erfolgt Freischaltung gewünschter Kanal-Anzahl 1…16.

3 Profibus-Anschlussbuchsen, zur Verbindung mit maximal 3 NC-Rechnern (NCUs), zur Überwachung maschineninterner Antriebsdaten:

3 x 8 = 24 überwachbare Achsen, in Verbindung mit dem Siemens-„Compile-Zyklus“.

50* überwachbare Achsen, bei Übertragung per „Synchronaktionen“. (*Theoretisch unbegrenzt, sollte aber aus Performance-Gründen möglichst  ≤ 50 liegen).

2x Ethernet-Anschluss. (Der untere Anschluss ist u.a. für Profinet nutzbar.)

 

Messwerterfassung und -berechnung

0,02 ms Abtastintervall pro Messstelle, unabhängig von der Anzahl der Messstellen, berechnete Messwerte mit Auflösung 16 Bit

 

Anzahl speicherbarer Messkurven

ca. 1 .000.000/n (je nach gewählten Grenztypen , n =  Anzahl aktiver Messstellen)

 

Kapazität der internen SSD-Festplatte

120 GB

 

Anzahl Programm-Nummern bei

Anwahl über digitale Eingänge

(Optokoppler)

0 bis 9999 bei Einstellung auf externe Anwahl im BCD-Format

0 bis 65535 bei Einstellung auf externe Anwahl im Binär-Format

10 bis 2.147.483.648 (231) bei Einstellung auf doppelte Progr.-Nr. im Binär- u. BCD-Format

 

Grenzen pro Messstelle und Schnitt

Unbegrenzte Anzahl folgender Grenztypen: Gerade Grenze über (unter) Kurve, Grenze über (unter) Mittlerer Höhe, Obere (untere) Hüllkurve, Mindestgrenze, Zeitgrenze

 

Messkurven-Anzeige

Mittels VNC-Client oder via SEM-Modul-e2-Display

 

Bedienung

Touch-Screen, Tastatur, Maus am NC-Bedienfeld oder Computer mit Microsoft Windows, Linux, Android, Mac OS, FreeBSD, Sun Solaris etc.

 

Datenschnittstellen

3 x USB, 3 x Profibus, 2 x Ethernet (u.a. für Profinet nutzbar), 1 x DisplayPort

 

Optokoppler-Ausgänge

14 x Opt.Out, z.B. für Verschleiß- und Bruchmeldung, Vorschub-Freigabe, Daten-Empfang, etc.

 

Optokoppler Schaltstrom

Max. 150 mA bei 24 V

 

Relais-Ausgänge

4 potentialfreie Wechsler, z.B. für Verschleiß- und Bruchmeldung, Ausschussklappe, etc.

 

Relais Schaltstrom

Max. 1 A bei 24 V

 

Optokoppler-Eingänge

22 x Opt.In, nutzbar z.B. für:

- Startsignal PA (Standard: 1 PA-Signal pro Gerät, kostenpflichtig auf max. 99 erweiterbar)

- Startsignal SA (Standard, ohne Folgeschnitte: Anzahl Messstellen = Anzahl SA-Signale)

- Programmnummer, BCD- oder binär codiert (max. 16 belegbare Eingänge)

- Diverse Anforderungs-, Melde- und Rücksetzsignale (DG, GA, AR, etc.)

 

Optokoppler Eingangsspannung

24 V DC  ±10%

 

Reaktionszeit bei Grenzverletzung

Ca. 10 ms (bei Standard-Taktung), ca. 15 ms bei mehr als 8 aktiven Messstellen.

Ca. 1…5 ms bei maximaler Taktung (1 ms)

 

Betriebsspannung

24 V DC  ±10%  (Zentraleinheit und Display)

 

Leistungsaufnahme

Zentraleinheit: ca.  9W (ohne Sensor), ca. 25 W (bei Anschluss von 8 Sensoren)

Display: ca. 20 W

 

Schutzart

Zentraleinheit:  IP20

Display:  IP54

 

Max. zul. Umgebungstemperatur

45 °C  (Zentraleinheit und Display)

 

Abmessungen Zentraleinheit (BxHxT)

Abmessungen Display 10,4" (BxHxT)

132,0  mm x  133,0 mm  x  116,0 mm (Gewicht: 1,35 kg)

271,0  mm x  227,5 mm  x  043,5 mm (Gewicht : 2,65 kg)