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Alle 14 Optokoppler-Ausgänge, von „Out1“ bis „Out14“ (Klemme X1:2 – X1:28), sowie alle 4 potentialfreien Relais (Klemme X2:2 – X2:24) sind im „Signal Management“ frei konfigurierbar und können bspw. als Bruch- oder Verschleiß-Stopp, oder zum Umschalten des Vorschubs o.ä. verwendet werden.
Darüber hinaus gibt es - üblicherweise für die Optokoppler-Ausgänge - noch weitere, häufig verwendete Schaltfunktionen, wie bspw. die folgenden:
Daten empfangen (DE):
Hinweis: Das Ausgangssignal „Daten empfangen“ wird nur in Kombination mit der „Externen Programmwahl“ benötigt.
(Bei Profibus-Anwendungen übernimmt das sog. „Quittierungs-Byte“ die DE-Funktion.)
Über das „Signal Management“ des SEM-Modul-e2 kann ein Ausgang zum Quittieren empfangener Programmnummern konfiguriert werden. Der Ausgang „Daten empfangen“ liefert einen 24V-Impuls an die Maschinensteuerung, sobald der Programmwechsel erfolgreich abgeschlossen wurde und der Tool-Monitor für die nächste Messung bereit ist.
Mit dem Senden des Daten-empfangen-Impulses ist das empfohlene, sogenannte „Hand-Shake“ abgeschlossen, es wird aber programmiertechnisch nicht immer berücksichtigt, da nicht zwingend erforderlich.
Vorschubfreigabe (Feed release):
Falls gewünscht, lässt sich im SEM-Modul-e2 eine „Vorschubfreigabe“ realisieren. Diese Funktion kann verhindern, dass die Maschine ohne aktivierte Überwachung produziert. Es handelt sich um einen frei wählbaren und entsprechend zu konfigurierenden Ausgang, der nur dann ein 24V-Signal liefert, wenn sich der Tool-Monitor z.B. im Betriebszustand „Überwachen“, „Lernen“ oder „Probelauf“ befindet.
Nach dem Konfigurieren des Vorschubfreigabe-Ausganges (im „Signal Management“) muss der Ausgang als sogenanntes „Statussignal“ deklariert werden:
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