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Das SEM-Modul-e2 (Zentraleinheit) wird mittels der Halteklammer auf einer Hutschiene (DIN EN 50022 / TS 35) befestigt.
Die Front des Gerätes enthält 3 USB-Anschlüsse. Diese können, zur angenehmeren Bedienbarkeit z.B. während der Inbetriebnahme, mit einer handelsüblichen Maus / Tastatur belegt werden. Zusätzlich enthält das SEM Modul-e2 auch ein Displayport für einen Monitor, bspw. zu Wartungszwecken.
Stromversorgung und Start (bzw. Boot-Vorgang)
Das Gerät enthält ein Linux-Betriebssystem, welches sämtliche vorhandene Peripherie (wie beispielsweise USB-, Display- und Ethernet-Anschlüsse) steuert. Bedingt durch das Betriebssystem findet mit jedem erneuten Einschalten der Spannungsversorgung 24VDC (Klemmen X1:30, X1:32) ein PC-übliches Booten statt. Erst mit Abschluss des vollständigen Bootens, nach etwa 40 bis 60 sec, erreicht der Tool-Monitor seine Betriebsbereitschaft.
Vor dem Ausschalten der Betriebsspannung bzw. des Hauptschalters der Maschine sollte darauf geachtet werden, dass der Tool-Monitor heruntergefahren wird (über die Nordmann-App „Shutdown“ in der Systemsteuerung). Anderenfalls könnten die letzten getätigten Änderungen (z.B. Grenzänderungen) und aktuelle Daten (z.B. Stückzahl evtl. vorhandener Zähler und Fehlteilregister) verloren gehen! Das Herunterfahren dauert lediglich etwa 2 sec und wird abschließend mit einer entsprechenden Meldung auf dem Display angezeigt.
Die orange-leuchtende LED (an der Zentraleinheit des Tool-Monitors) zeigt das Vorhandensein der Betriebsspannung (+24VDC) an.
Die grün-blinkende LED (an der Zentraleinheit des Tool-Monitors) zeigt - nach Abschluss des Bootens - die Betriebsbereitschaft an.
Neustart (bzw. Reboot-Vorgang)
Während des Betriebes ist normalerweise kein Neustart des SEM-Modul-e2 erforderlich. Sollte aber doch mal ein ungewöhnlicher Gerätezustand vorliegen, so kann man über die „Reset-Taste“ (5.) das Gerät neu starten. Dabei werden sämtliche Dienste- und Softwarekomponenten strukturiert gestoppt und anschließend erneut gestartet, wobei selbstverständlich alle Daten erhalten bleiben.
Zum Neustart genügt ein kurzer Druck auf die „Reset-Taste“, womit sofort die grün-blinkende LED erlischt.
Nach etwa 20 sec leuchtet kurz die rote LED (3.) auf, sofort im Anschluss beginnt die grüne LED wieder mit ihrem üblichen Blinken, sofern der Neustart erfolgreich war. Der Reboot-Vorgang ist somit abgeschlossen.

Display:
Das separate Display basiert ebenfalls auf einem Linux-Betriebssystem. Die Kommunikation mit dem Tool-Monitor (Hutschienengerät) erfolgt über Ethernet mittels TCP/IP-Protokoll. Dazu ist ein speziell angepasster „VNC-Client“ (Virtual Network Computing-Client) enthalten, der sowohl die Bildschirminhalte des Tool-Monitors, als auch die Mausklicks und Tastendrücke überträgt.
Stromversorgung und Start (bzw. Bootvorgang)
Das Display startet sofort, wenn die 2-polige Phönix-Buchse (16.) unter dem Aludeckel mit +24 V versorgt wird.

Bem.: Bitte achten Sie auf die richtige Polarität