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Am Ende einer jeden Messkurve wird die durchschnittliche- bzw. "Mittlere Höhe" der Messkurve errechnet (s. Kap. Die "Mittlere Höhe")
Dieser errechnete Wert wird grafisch als "Pixel" in einem separaten "Messfenster" gespeichert, mit jedem Werkstück kommt ein weiterer Pixel hinzu. Alle Pixel werden grafisch miteinander verbunden, sodass sich der "Trend" ergibt.
Für jeden Schnitt gibt es eine separate "Trend"-Darstellung, sofern die Berechnung der "Mittleren Höhe" im jeweiligen Schnitt aktiviert wurde.
Der "Trend" wird in einem separaten "Messfenster" aufgezeichnet. Dieses separate Messfenster ist immer über die Menüs [Anzeigen] > [Trend] einsehbar, oder (falls gewünscht) der Anzeigetafel (Dashboard) auch dauerhaft hinzufügbar.
In der Trend-Darstellung (Bild 10) ist auf der waagerechten Achse (x-Achse) die Stückzahl aufgetragen, die senkrechte Achse (y-Achse) entspricht der Skalierung der zugehörigen Messstelle.
Anhand der Trend-Darstellung lässt sich beurteilen, ob im Laufe der Werkzeug-Standzeit ein Anstieg der gemessenen Leistung (oder Kraft) vorhanden ist.
Es lässt sich somit beurteilen, ob überhaupt eine (wiederholgenaue) Verschleißmessung möglich ist, und ob es sich z.B. um einen gleichmäßigen Anstieg handelt.
Im Idealfall ergibt sich ein "Sägezahn"-Verlauf (Bild 10).

Bild 10 - Trend der "Mittleren Höhe"
(Werkzeugwechsel erfolgte nach ca. 550 Werkstücken)
(k) "Mittlere Höhe" der Messkurve des letzten gemessenen Werkstückes.
Die "gelbe Markierung" (k) entspricht der "Mittleren Höhe" der zugehörigen aktuellen Messkurve. Diese Markierung wird sowohl in der zugehörigen Messstelle- als auch hier im Trend dargestellt. Der Trend besteht aus einer "Aneinanderreihung" von (pro Werkstück gespeicherten-) "gelben Markierungen", also errechneten Werten der "Mittleren Höhe".
Weiterführende Kapitel: